Zirkus

„Was uns im Zirkus festlich stimmt, ist der Ernst seiner Spielfreude. Da wird die ernste, die harte Arbeit zum gelösten und erlösenden, zum festlichen Spiel.“ (C. Zuckmaer)

Aus Sicht eines Spielers und Spielpädagogen ist das Üben verschiedener Zirkustechniken nichts weiter als Funktions- oder Übungsspiel. Diese Form des Spiels ist die überwiegende und erste Spielform des Kleinkindes. Das Kind beginnt sich spielerisch die Welt zu erobern, es greift nach Gegenständen, freut sich beim Herumgewirbelt werden, entdeckt zunehmend neue Fähigkeiten.

Beim Erlernen von Zirkustechniken passiert das Selbe. Wir versuchen uns an völlig neuen Bewegungsabläufen, sind erstaunt über die drei Bälle, die uns zunächst ständig herunterfallen, um irgendwann zu erfahren, dass wir sie spielend leicht jonglieren können. Erleben bei der Akrobatik wie das Zusammenspiel von zwei und mehr Menschen ganze Kunstwerke aus Armen, Beinen und Körpern hervorbringt und entdecken unsere Leichtfüßigkeit beim Balancieren über ein Drahtseil oder dem Laufen auf einer Kugel.

Wir verbinden Spiel und Theater und faszinieren das Publikum durch die Magie des Feuers und des Schwarzlichts.